Musik & Theater
MuTh

20 Jahre Jiddischer Kulturherbst Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg
„Mischpoche“

* abgespielt

Mein ursprünglicher Plan für die diesjährige Kulturwoche war es, einen Abend mit dem Titel „Kinderlach“ zu kreieren. Es gibt sehr viele Lieder und Anekdoten über jüdische Kleinkinder. Danach habe ich befürchtet, dass doch nicht abendfüllend sein könnte und mich an einen Spruch erinnert, der die Frage stellt, wie kann es sein, dass aus so vielen süßen Kindern später nicht ganz so süße Erwachsene werden? Und so habe ich beschlossen, das Thema auszuweiten auf Kinder, Halbwüchsige, Junge und Alte und vor allem deren Interaktion innerhalb der Familie auf Jiddisch bzw. Hebräisch „Mischpoche“.

Es kommt vor, dass jiddische Worte in den deutschen Sprachgebrauch (Slang) übernommen werden und dabei kann auch eine kleine Verschiebung in der Bedeutung passieren. So ist es auch mit dem Wort „Mischpoche“. Das ursprüngliche, rein hebräische Wort „Mischpacha hat sicher keinen negativen Beigeschmack. Im deutschen Slang wird „Mischpoche“ manchmal verwendet wenn man einen Klan (nicht immer positiv) beschreiben will. Ich aber besinge und beschreibe die jüdische Familie wie sie wirklich ist, nämlich ganz toll.

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