Saison
2025/26
CLOSE UP 2025-26

CLOSE UP – Musik nah und neu | 2025 — 26

kuratiert von Irene Suchy

Zeitgenössische Musik entdecken – neue Hörerlebnisse wagen!

CLOSE UP – Musik nah und neu, kuratiert von Irene Suchy, lädt ein, sich auf ungewohnte Klänge einzulassen, musikalische Grenzen auszuloten und die Vielfalt der Neuen Musik zu erleben. Ohne Vorkenntnisse – nur mit Offenheit und Neugier. Die Konzerte ermöglichen es, den Schaffensprozess der Komponist:innen nachzuvollziehen und ihre Intentionen besser zu verstehen.

Vermittlungsangebot für Schulen

Für Schulen gibt es neben Vorstellungen am Vormittag auch ein maßgeschneidertes Vermittlungsprogramm, das Schüler:innen ab der 2. Klasse Volksschule - KIDS - bzw. ab der 6. Schulstufe (2. Klasse MS/AHS) - JUNIORS anspricht. Ergänzend zu den Konzerten werden Workshops für Pädagog:innen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Inhalte bereitgestellt,um die Neue Musik noch lebendiger erfahrbar zu machen.

Kartenpreise Zyklus:
  • Einheitspreis (6 Termine ) | 86,40 €
DI 16.
Dez
2025
19:30 Uhr
Neue Musik | aus der Reihe
| Konzert | Vermittlung
Konzert | Vermittlung
8+ |
Erwachsene
In diesem Konzert treffen Stepptanz und klassische Musik direkt aufeinander – live, virtuos und überraschend. Der Abend beginnt mit einem Blick auf den Stepptanz selbst: Er wurde unter anderem durch legendäre Filmstars wie Fred Astaire und Ginger Rogers bekannt, die mit ihren berühmten Tanzszenen Kinogeschichte geschrieben haben. Doch bevor solche Glanzmomente entstehen konnten, prägten bedeutende Lehrer:innen und Tänzer wie John Bubbles oder Bill Bojangles Robinson die Kunstform entscheidend. An diese Tradition knüpft unser Programm an – denn auch hier spielen die Füße eine Hauptrolle.Und nicht nur die Profis tanzen: Das Publikum lernt selbst ein paar einfache Stepptanz-Schritte. Bitte Schuhe mit gut klingenden Sohlen mitbringen!Musikalisch entsteht ein farbiges Mosaik aus unterschiedlichen Stilrichtungen und Besetzungen. Alexander Lackners „Pom Pom Redux“ verbindet Klavier und Stepptanz zu einem rhythmischen Duo. Dana Suesses „Jazz Nocturne“ führt in die Klangwelt einer großen Gershwin-Zeitgenossin, und zwei Sätze aus Igor Strawinskys Sonate von 1924 – gewidmet der legendären Mäzenin Winaretta Singer-Polignac – zeigen die Moderne von einer eleganten Seite.Gemeinsam bringen Mitra Kotte und Sabine Hasicka schließlich Klassiker aus Gershwins American Songbook auf die Bühne und tanzen dazu „Black Diamond“, einen spritzigen Ragtime der Komponistin Grace Bolen. So entsteht ein Abend, an dem Tanz, Rhythmus und Klaviermusik ein lebendiges Gesamtbild formen – spielerisch, kraftvoll und voller Groove.
MO 26.
Jän
2026
19:30 Uhr
Neue Musik | aus der Reihe
| Konzert | Vermittlung
Konzert | Vermittlung
Erwachsene
Alltagsgesten, Alltagsgeräusche – zur Komposition verdichtet! Sechs Hände machen Musik, das Instrument ist ein Tisch: So entsteht Terry de Weys „Musique du Table“. Auf dem Tisch spielen nun eine Flasche und ein Glas: mit diesen Requisiten geben die stimmlich und theatralisch viel erprobte Harfenistin Veronica Klavzar und der Percussionist Hannes Schöggl "Retrouvailles" von George Aperghis. „Intersections“, von Hannes Schöggl und Veronika Klavzar, verbindet in einer interdisziplinären Konzertperformance mit drei Performern zeitgenössische Musik und Bewegung. Nicht nur das Instrument, auch der Körper spielt nun mit – klingend. Eine experimentelle Musik- und Bewegungskomposition, die nicht nur traditionelle Vorstellungen von Harfenspiel sprengt, sondern auch neue Perspektiven auf die Frage eröffnet, was Tanz und was Musik ist, was die beiden trennt und wie viel sie gemeinsam haben. Gefühle des menschlichen Alltags wie Zärtlichkeit, Einsamkeit, Abhängigkeit, Faszination, Begeisterung, Eifersucht, Neid, Gemeinschaft, Einheit, Gleichheit kommen in den einzelnen Szenen des Werks zum Vorschein. Hannes Schöggl hat für drei Münder Christian Morgensterns „Fisches Nachtgesang“ komponiert: Feinste Mouth-Percussion als interaktive Animation - das Publikum wird zum Schnalzen, Schmatzen, zu Lippen- und Kussgeräuschen und zu Zungengymnastik angeregt!Unser Programm lässt alles erklingen, was uns zur Verfügung steht, alles wird zu Percussion-Instrumenten. Gerade noch als unmanierliche Kinderspiele abgetan, werden wir selbst und unsere Umgebung zur klingenden Inszenierung.Melodiöser Kontrast ist die Harfe - ein Instrument, nicht nur gern von Frauen gespielt, sondern auch von Komponistinnen bedacht. Ein Satz aus Germaine Tailleferres Sonata wird weitergeführt und verwandelt in einer neuen Komposition auf der E-Harfe, wobei die Essenz und die Eindrücke des Originals in einem neuen Licht erscheinen und Neues durchblicken lassen.
MO 23.
Mär
2026
19:30 Uhr
Neue Musik | aus der Reihe
| Konzert | Vermittlung
Konzert | Vermittlung
Erwachsene
Die Kindheit ist in Japan ein besonderes Thema: Wie Kinder feiern und spielen, welche Rechte und viel mehr Pflichten sie haben, wie der Tagesablauf gestaltet ist, welche Regeln in der Schule gelten, wie Instrumente gelehrt werden, welche Rituale in den Musikstunden gelten, und wie die Musik aufgeschrieben wird – all das erzählen wir zwischen der Musik. Die japanische Musik liebt das Marimba: Keiko Abe komponierte „Reflections on Japanese Children’s Songs II” für Marimba Duo. Die Marimba als modernes Instrument des 20. Jahrhunderts fügt sich wunderbar zusammen im Duo mit der Bambus-Flöte Shakuhachi. Marimba und Shakuhachi spielen eine Komposition ihres Meisters Hosan Yamamoto. Dieter Strehly hat ein Jahr lang in Japan Shakuhachi – eine Bambuslängsflöte - studiert, Gaby Zechmeister hat das Studium der Wölbbrettzither Koto gemeistert. Der Zusammenklang von Koto und Shakuhachi ist zauberhaft, wir zeigen, wie er notiert ist. Die Koto wird in Japan ehrfürchtig O-Koto genannt, die Performance beginnt mit einer Verbeugung. Als österreichische Erstaufführung erklingt ein Duo des japanischen Komponisten Dai Fujikura „Kodama“ – ein Lobgesang an Baumgeister und Gespenster!
MO 18.
Mai
2026
19:30 Uhr
aus der Reihe
| Konzert | Vermittlung
Konzert | Vermittlung
Erwachsene
Alles, was man nicht von Blasmusik erwartet: Junge Musiker:innen, eine Teenager-Komponistin, Filmmusik zum Zauberer Harry Potter und zum Fantasiereich in Herr der Ringe.Das junge symphonische Blasorchester, gegründet 1994, mit Sitz an der Technischen Universität Wien besteht aus Student:innen und Absolvent:innen der Wiener Universitäten und aus Musiker:innen unterschiedlicher Berufs- aber auch Altersgruppen. Symphonische Blasmusik ist selten im Konzertleben zu hören, nichts- destotrotz attraktiv für Spielende und Hörende!Die Originalkompositionen dieses Programms stammen von David Maslanka –„Mother Earth“, vom Dirigenten Andreas Simbeni – „Night Sky“ und von der jungen Emily Louise Beauchamp – „DOOMED“. Filmausschnitte begleiten Johan de Meijs Symphonie Nr.1 „Herr der Ringe“, daraus der 1. Satz – „Gandalf“ und die Harry Potter Suite. Auch vor dem Jazz macht das Orchester nicht halt: Artie Shaws Klarinetten- konzert führt uns in die Swing Zeit des 20. Jahrhunderts, die er maßgeblich prägte. 
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