Saison
2026/27

KAMMERMUSIK im MuTh | 2026 — 27
Wenn die Noten-Temperatur steigt
Da ist etwas los! Daniel Ottensamers Klarinette wetteifert mit der menschlichen Stimme, während die Belle Epoque auf dem Vulkan und dem Klavier tanzt. Kein Wunder, dass da sogar ein Heiligtum wie Bachs Wohltemperiertes Klavier durch Saxophone aus den Fugen gerät. Da braucht es schon Vollblutmusiker:innen wie Cellist Matthias Bartolomey und Pianistin Ariane Haering oder das Minetti Quartett, um kammermusikalisch wieder ins Lot zu kommen. Dazu kommen noch Maria Radutu und Sophie Heinrich, die die Moderne aus Komponistinnen-Sicht erzählen, sowie acht Streicher:innen, die im großen Finale unter Christian Altenburger durch Raritäten eilen!
MO 05.
Okt
2026
19:30 Uhr
mit Pause
Kammermusik | Lied & Gesang | Klassik
| Konzert
Konzert
Erwachsene
Schon Wolfgang Amadeus Mozart war der Auffassung, dass die Klarinette von allen Instrumenten, der menschlichen Stimme am Ähnlichsten sei. In der kammermusikalischen Besetzung Gesang, Klarinette und Klavier stehen im ersten Teil des Konzerts Louis Spohrs 6 Deutsche Lieder im Zentrum, die den deutschen Liedern von Edvard Grieg gegenüber gestellt werden. Die drei Musiker wollen einerseits die Verschmelzung von Stimme und Instrument dem Publikum näher bringen und im zweiten Teil den Kontrast zwischen Instrumentalwerk und Gesangsinterpretation anhand von Hommagen beleuchten.
MO 09.
Nov
2026
19:30 Uhr
Kammermusik | Klassik
| Konzert
Konzert
Erwachsene
Pianistin Maria Radutu und Geigerin Sophie Heinrich holen musizierend und moderierend großartige Komponistinnen vor den Vorhang. So entstehen lebendige Porträts moderner Musikerinnen aus verschiedensten Kulturen. In diesem weiten Bogen sind Olga Neuwirths pulsierende Klangräume, Kaija Saariahos schwebende Nachtfarben, Florence Prices glühende Wärme und Eleanor Albergas transkulturelle Lullaby-Poetik zu erleben. Eine Novität von Margareta Ferek-Petric und Du Yuns poetische Avantgarde führen schließlich zur kraftvollenSonate Nr. 4 von Grażyna Bacewicz.
MI 02.
Dez
2026
19:30 Uhr
Kammermusik | Klassik
| Konzert
Konzert
Erwachsene
12 Mal Dur, 12 Mal Moll und das Mal zwei ergibt 48. So lautet die Formel für Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertes Klavier“. Der hat nämlich zwei Bände mit jeweils 24 Präludien und 24 Fugen auf jede Dur- und Moll-Tonart gefüllt. Absolute Meisterwerke. Also hat sich das Arcis Saxophon Quartett für die nächsten Jahre alle 48 Fugen in eigener Version vorgenommen und 48 Komponist:innen aus der ganzen Welt gebeten, je ein neues Präludium zu schreiben. Im MuTh erklingt eine Auswahl aus diesem Projekt, samt Kompositionen, die von Bachs wohltemperiertem Wunderwerk inspiriert wurden.
DI 12.
Jän
2027
19:30 Uhr
Kammermusik | Klassik
| Konzert
Konzert
Erwachsene
Die Aufnahme der ersten Cello-Sonate von Brahms und der Strauss- Sonate durch Franz Bartolomey und der Pianistin Madoka Inui 2001, markierte einen prägenden Moment für seinen Sohn Matthias: besonders der Brahms war seit frühester Jugend an im Elternhaus zu hören. Am 1. Dezember 2023 verstarb Franz Bartolomey unerwartet. 25 Jahre später und zum zweiten Todestag des Vaters, präsentierten sein Sohn Matthias Bartolomey und die Pianistin Ariane Haering mit „HOMMAGE“ ihr erstes gemeinsames Album - mit denselben Sonaten.Nun spielen sie dieses Programm im MuTh, wo Franz Bartolomey in vielen unvergesslichen Konzerten zu erleben war.
DI 16.
Feb
2027
19:30 Uhr
Kammermusik | Klassik
| Konzert
Konzert
Erwachsene
Das 20. Jahrhundert in seiner ganzen Vielfalt hörbar zu machen – dem hat sich die Pianistin Maria Radutu in ihrem Langzeitprojekt „TALES from the Last Century“ verschrieben. Der Auftakt gehört „La Belle Époque“. Zehn Klavierwerke spiegeln das frühe 20. Jahrhundert in seiner Spannung zwischen Tradition und Aufbruch, Eleganz und Dekadenz wider:Von Enescus „Klingenden Glocken”, zu Dora Pejačevič‘ Fantasien und Alexander Skrjabins Poesie, über Alexander Isaac Albeniz tanzendem Spanien hin zu Alban Bergs loderndem Expressionismus.
MO 12.
Apr
2027
19:30 Uhr
Kammermusik | Klassik
| Konzert
Konzert
Erwachsene
Die Beziehung zu Schubert war für das Minetti Quartett von Beginn an eine ganz besondere. Seine unverkennbare Tonsprache zwischen Melancholie und zarter Schönheit, seine Fähigkeit tiefste Gefühle auszudrücken, haben ihn zu einem ständigen Begleiter in der 24-jährigen Quartett-Geschichte gemacht. Mit dem Werk des 18-Jährigen (D173) und dem monumentalen, zwei Monate vor dem Tod komponierten C-Dur-Quintett, verneigt sich das Minetti Quartett vor seinem „Hausgott“ Schubert – und bringt dazu einen Quartett-Satz ihres engen Wegbegleiters Matthias Bartolomey zur Uraufführung.Das neue Werk wurde durch eine Förderung des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport ermöglicht.
DI 11.
Mai
2027
19:30 Uhr
Kammermusik | Klassik
| Konzert
Konzert
Erwachsene
„In Eile - wie immer!“ Mit diesen Worten schloss Gustav Mahler einen Brief. Und sie fielen dem Komponisten Helmut Schmidinger (*1969) ein, als er ganz kurzfristig ein Cello-Oktett komponieren sollte. Mahler gab dann sogleich die Idee, auf die Suche nach weiteren Schlusswendungen zu gehen. Und so wählte Schmidinger letzte Brief-Worte von Mozart, Wagner, Beethoven, Janáček und Mahler als Inspiration für „fünf Codas für acht Celli“. Höchst originelle Zeitgenossenschaft, die auf das Klavierquartett in sechs Sätzen von Peteris Vasks (2001)im Zentrum trifft, das von Max Bruchs selten gespieltem, aber umso prächtigeren, kurz vor seinem Tod vollendeten Oktett gerahmt wird.
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