Saison
2022/23
Martin Walch, Merlin Ensemble Wien

MERLIN ENSEMBLE WIEN

Hermann Beil - Martin Walch - Martin Schwab

Der MuTh-Gastzyklus mit dem international bekannten Merlin Ensemble Wien bietet drei Abenteuer, die aus dem üblichen Konzert-Schema hinausführen. Unter seinem Leiter, dem Violonisten Martin Walch, mit dem Pianisten und Komponisten Till. A Körber und ausgewählten Musiker:innen sowie Martin Schwab und Hermann Beil verbinden sich Literatur und Musik zu faszinierend sinnreichen Programmen – und selbst „nur“ die Musik hat hier Spannendes zu erzählen: Thomas Bernhard steigt mit Hermann Beil aufs Rad und strampelt als Kind fröhlich in die Welt, um schnell zu merken, dass die gar nicht so schön ist. Joseph Haydn, Johannes Brahms und Johann Strauss treffen sich zum fiktiven Gedankenaustausch im Augarten, und entdecken, wieviel sie musikalisch verbindet. Burgschauspieler Martin Schwab schlägt das alte Volksbuch vom Doktor Faust auf und wir begegnen Faust-Texten von Marlowe, Hesse, dem Teufelsgeigenden Nikolaus Lenau, dem faustisch komponierenden Franz Liszt, abgründigen Seelenbildern und dämonischen Mächten.

Kartenpreise Zyklus:
  • Kategorie A | 100,80 €
  • Kategorie B | 91,20 €
  • Kategorie C | 76,80 €
  • Loge | 120,00 €
  •  
  • Junges MuTh bis 26 Jahre
  • Kategorie A | 52,80 €
  • Kategorie B | 40,80 €
  • Kategorie C | 26,40 €
DO 16.
Feb
2023
19:30 Uhr
mit Pause
Kammermusik | Klassik
| Konzert
Konzert
Erwachsene
Alles Walzer! Ein paar glückliche Wiener:innen drängen heute auf Kommando zum 65. Mal auf das Tanzparkett der Wiener Staatsoper. Die anderen haben die wunderbar bezugsreiche Möglichkeit, etwas tiefer in die Walzerwelt einzutauchen. Wien der 1870er-Jahre. Strauss Sohn und Brahms grüßen sich auf der Tuchlauben oder am Karlsplatz, begeistert von den Kompositionen des jeweils anderen. Brahms hört zum ersten Mal „Wein, Weib und Gesang“ und zitiert den Walzer in einem seiner Quartette. Wien, seit 150 Jahren übervoll mit den besten Komponisten, begonnen beim „Übervater“ Joseph Haydn, Vorbild aller Nachfolger wie Mozart und Beethoven. Sein f-Moll Quartett, mit seiner Flüsterfuge, kommt wiederum dem Strauss‘schen Walzer durchaus sehr nahe. Brahms erweist mit seinen „Variationen über ein Thema von Haydn“ (1874) dem alten Meister seine Ehre, sein symphonisch angelegtes Klavierquintett (1869) steht in der gleichen Tonart wie Haydns Quartett. Ein Reigen von Zusammenhängen: Wer hätte nicht gerne ein Treffen der drei bei einem intimen Abendessen im Augarten belauscht…?
FR 31.
Mär
2023
19:30 Uhr
Kammermusik
| Konzert | Schauspiel | Lesung
Konzert | Schauspiel | Lesung
Erwachsene
Das alte Volksbuch erzählt die Geschichte des Doktor Johann Faust, angefangen von seinem Pakt mit dem Teufel bis zu seinem Tode. Facetten dieser Geschichte werden beleuchtet von Faust-Texten aus vier Jahrhunderten. So treten Marlowe, Hesse und Lenau auf. Beethoven, Liszt und Schumann bilden ein musikalisches Spannungsfeld, das bis zum Wahnsinn reicht. Lenau, begabt dilettierender Geiger, Beethoven-Verehrer, Liebhaber ungarischer Zigeunermusik, formt in plastischer Sprache abgründige Seelenbilder. Liszt hat wie kein zweiter den Kampf zwischen dämonischen Mächten und göttlicher Gnade in seiner Musik ausgedrückt. Somit hat er sich immer wieder mit Faust beschäftigt, etwa in seiner Faustsymphonie. Der Erzähler scheint sich selbst in Faust und in Mephisto zu verwandeln, wird Teufelsgeiger … Das letzte Wort ist in der Musik verborgen.
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