Musik & Theater
MuTh

Matthias und Franz Bartolomey, Fotocredit: Moritz Schell Matthias und Franz Bartolomey, Fotocredit: Moritz Schell

Flötentrio
Bartolomeys in the MuTh

Sowohl Mendelssohn als auch Weber gaben der Flöte ihren festen Platz in der hochromantischen Kammermusik-Literatur. Mendelssohns Opus 49 wird meist als Klaviertrio gespielt, der Komponist autorisierte es aber auch für die Flöte. Bei Weber ist es umgekehrt: Er war von seinem Flötentrio so begeistert, dass er es auch für die Violine einrichtete. Aber es gibt hier auch eine Verbindung zum Cello: Weber hat es nämlich seinem Medizinerfreund und Cellisten Philipp Jungh gewidmet. Beide Trios verbindet ein tonmalerisches Duo für Flöte und Violoncello des brasilianischen Komponisten Villa-Lobos, der sich sein Dasein als Cellist in Cafés und Bars von Rio verdiente, um als freier Komponist arbeiten zu können. Mit Franz Bartolomey musizieren die junge Soloflötistin der Wiener Philharmoniker Silvia Careddu und die türkische Pianistin Ferhan Önder.

Programm:
Carl Maria von Weber: Trio in g-Moll op. 63
Heitor Villa-Lobos: Assobio a Jato (The Jet Whistle) für Flöte und Violoncello (1950)
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Trio in d-Moll op. 49

  • Flöte: Silvia Careddu
  • Violoncello: Franz Bartolomey
  • Klavier: Ferhan Önder