Musik & Theater
MuTh

Minetti Quartett in the MuTh, Fotocredit: Moritz Schell Minetti Quartett in the MuTh, Fotocredit: Moritz Schell

Haydn – Berg – Brahms
Minetti Quartett in the MuTh

Im Gegensatz zu Haydn, der 83 Streichquartette komponierte und veröffentlichte, hat Brahms lediglich drei Werke dieser Gattung zum Druck frei gegeben. Der hohe Anspruch an sich selbst machte sich aber bezahlt: Die Quartette op. 51 treten aus dem Schatten der großen Vorbilder – mit einer ganz eigenen Technik, die Schönberg später „entwickelnde Variation“ nennen wird.

Alban Berg, ein Schüler Schönbergs, komponierte bereits mit 24 Jahren sein Streichquartett op. 3 – den ersten Satz in Sonatenhauptsatzform und den zweiten Satz als Rondo, so groß- und neuartig weiterentwickelt, dass es die Musikwelt damals ebenso in Staunen versetzte wie uns heute!

Zurückzuführen ist letztlich alles auf den „Erfinder des Streichquartetts“ Joseph Haydn, der sein op. 74/3 schlicht „sechstes Quartett in g-Moll“ genannt hat. Wir kennen es als „Reiterquartett“.

Programm:
Joseph Haydn: Streichquartett in g-Moll op. 74/3 „Reiterquartett“
Alban Berg: Streichquartett op. 3
Johannes Brahms: Streichquartett in a-Moll op. 51/2

Kartenpreise: Kategorie A 38 € / B 33 € / C 28 € / Loge 48 €, MuTh Club Student, Kinder und Jugendliche A 20 € / B 15 € / C 9 €, Schulklassen 7 €

 

 

  • Violine: Maria Ehmer
  • Violine: Anna Knopp
  • Viola: Milan Milojicic
  • Violoncello: Leonhard Roczek