Musik & Theater
MuTh

Anna Volovitch ©Nina Skripnyuk Anna Volovitch, Foto: Nina Skripnyuk

Junge Philharmonie Wien: Berg – Schubert – Brahms
Eröffnungskonzert Schubert Festival 2020 / verschoben vom 19. Mai 2020

Modern gesprochen wäre Schubert heute ein richtiger „Influencer“ – so groß ist sein Einfluss auf nachfolgende Komponistengenerationen, bis heute! Seine unerschöpfliche Fantasie öffnet Tore und lässt tief blicken.

Brahms malt in seinem ersten Konzert ein Portrait von Clara Schumann, Schubert in seiner Bühnenmusik eines von der zypriotischen Prinzessin Rosamunde. Und der mit Schubert’schen Klangbildern vertraute Alban Berg wollte nach Liederkompositionen „etwas Großes“ schaffen, wozu es ihn „riesig drängt“. Sein unerfüllter Wunsch, sich als Symphoniker zu betätigen, findet im Passacaglia-Fragment seinen Ausdruck.

„Schubert, Brahms und Berg sind für mich musikalische Ausdrücke der Wiener Seele. Ich glaube, dass man Komponisten am besten in ihrer Wechselwirkung kennenlernt“, erläutert Dirigent Michael Lessky, der Schubert immer wieder in seine Konzertprogramme einbaut.

Programm:
ALBAN BERG: Passacaglia für Orchester (1913)
FRANZ SCHUBERT: Rosamunde – Auszüge der Bühnenmusik D 797
JOHANNES BRAHMS: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 in d-Moll op. 15

Kartenpreise: Kategorie A 38 € / B 30 € / C 22 €, Loge 50 €, MuTh Club Student, Kinder und Jugendliche A 20 € / B 15 € / C 9 €

  • Junge Philharmonie Wien
  • Klavier: Anna Volovitch
  • Dirigent: Michael Lessky