Musik & Theater
MuTh

Minetti Quartett (c) Moritz Schell (c) Moritz Schell

Metamorphosen
Minetti Quartett in the MuTh

* abgespielt

Die Spielfreude des Minetti Quartett kommt in der intimen Atmosphäre des MuTh-Konzertsaals besonders gut zur Geltung. Die große Nähe zum Publikum wird auch zu spüren sein, wenn sich die Geigerinnen aus dem Salzkammergut mit ihren beiden Kollegen im Rahmen ihres eigenen Zyklus diesmal einer ganz neuen Herausforderung stellen: dem Wesen von Veränderung.

Veränderung und Umformung („Metamorphose“) sind wohl genuine Elemente großer Kompositionen im Allgemeinen. Beethoven lässt sich lange Zeit, bevor er mit Opus 18 ein Meisterwerk schafft, das gleichzeitig als Höhepunkt der Wiener Klassik als auch als Wegbereiter des 19. Jahrhunderts gesehen werden kann. Ravel verändert Klanglichkeit und Form des Genres erneut maßgeblich und stößt damit bei seinen klassizistischen Zeitgenossen auf völliges Unverständnis. Ligetis 1. Streichquartett war im damaligen Ungarn zunächst sogar verboten – ein Motiv von vier Tönen (c-d-cis-dis) liegt dem gesamten Werk zugrunde, durch stete Veränderung und Umformung entwickelt sich aus dieser Keimzelle ein komplexer Kosmos von verschiedensten Charakteren und Betrachtungsweisen.

Ludwig van Beethoven: Streichquartett in D-Dur op. 18/3
György Ligeti: Streichquartett Nr. 1 „Métamorphoses Nocturnes“
Maurice Ravel : Streichquartett in F-Dur op. 35

Kartenpreise: Kategorie A 35 € / B 30 € / C 25 €, Loge 45 €,
Kinder und Jugendliche A 20 € / B 15 € / C 9 €

 

  • 1. Violine: Maria Ehmer
  • 2. Violine: Anna Knopp
  • Viola: Milan Milojicic
  • Violoncello: Leonhard Roczek