Musik & Theater
MuTh

Steude Quartett in the MuTh (c) Moritz Schell (c) Moritz Schell

Mozart – Webern – Debussy
Steude Quartett in the MuTh

* abgespielt

Im Rahmen ihres eigenen MuTh-Zyklus führen die Steudes diesmal Werke auf, die für die Entwicklung der Streichquartett-Gattung wegbereitend waren.

Wolfgang Amadeus Mozart komponierte insgesamt 23 Streichquartette. Sein Streichquartett Nr. 21, das erste für den preußischen König, zeichnet sich durch eine besonders zarte Kantabilität aus. Außerdem fällt das Miteinander der vier Instrumentalstimmen, die sich wie gute Freunde fein miteinander unterhalten, überaus ausgewogen aus, da das Violoncello sehr aktiv eingesetzt wird.

Anschließend führt uns der Langsame Satz für Streichquartett von Anton von Webern aus dem Jahr 1905 kurz und intensiv aus der Klassik hinaus in die frühe Moderne, ehe wir mit dem einzigen Streichquartett von Claude Debussy in der zeitlichen Entwicklung wieder einen Schritt zurück machen.

Der Franzose komponierte es 1893 im Alter von 31 Jahren und entwickelte damals gerade seine eigene Tonsprache. Ein Jahr später, bei der Pariser Uraufführung der Symphonischen Dichtung Prélude à l’après-midi d’un faune (nach einem Gedicht von Stéphane Mallarmés), stand sie bereits in voller Blüte.

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett Nr. 21 in D-Dur, KV 575 („1. Preußisches Quartett, Veilchen Quartett)
Anton von Webern: Langsamer Satz für Streichquartett
Claude Debussy: Streichquartett in g-Moll, op. 10

Kartenpreise: Kategorie A 35 € / B 30 € / C 25 €, Loge 45 €,
Kinder und Jugendliche A 20 € / B 15 € / C 9 €

  • 1. Violine: Volkhard Steude
  • 2. Violine: Holger Groh
  • Viola: Elmar Landerer
  • Violoncello: Wolfgang Härtel