Saison
2023/24
Violinen

Close Up

Musik nah und neu - kuratiert von Irene Suchy

Bei den Konzerten der Reihe “CLOSE UP – Musik nah und neu” rücken die Besucher:innen buchstäblich näher zusammen und haben die Gelegenheit in einer nahezu workshop-ähnlichen Situation mit Musikschaffenden in einen Dialog über Neue Musik zu treten und einen Blick hinter die Kulissen der Produktionsprozesse von zeitgenössischer Musik zu werfen.
Hier finden Sie alle Veranstaltungen als Video zum Nachsehen!
Über Feedback würden wir uns sehr freuen! Schreiben Sie uns gerne eine Mail an vermittlung@muth.at !
Kartenpreise Zyklus:
  • Abend-Veranstaltung
  • Einheitspreis | 18,00 €
  • im Klassenverband pro Schüler:in | 9,00 €
  •  
  • Schulveranstaltung
  • pro Schüler:in | 6,00 €
  • zwei Begleitpersonen pro Gruppe gratis
MI 22.
Mai
2024
19:30 Uhr
Neue Musik | aus der Reihe
| Konzert | Vermittlung
Konzert | Vermittlung
8+ |
Erwachsene | Schule Sekundarstufe
Wie machten und machen sich Komponistinnen sichtbar?Die Biographien der Vorgängerinnen als Ideen-Pool für künftige Karriere Planung. Dieses Konzert stellt zum ersten Mal ein paar der großen Walzer-Komponistinnen vor, die von Wien aus mit ihrer Musik die Welt eroberten. Der Entdecker-Blick auf die Hidden Figures der Unterhaltungsmusik verlangt dringend nach der Erweiterung in die Gegenwart. Im Programm stehen Walzer, Polkas, Märsche und Tangos von Strauss-Zeitgenossinnen und von besonderen Komponistinnen der Gegenwart: Doderer, Dinescu, Erhart-Schwertmann, Viola Falb, Maria Gstaettner, Elfi Aichinger und Melissa Coleman.Die Werke von Maria Gstaettner und Elfi Aichinger sind eigens für dieses Konzert komponiert und Uraufführungen. 
DI 18.
Jun
2024
19:30 Uhr
Neue Musik | Performance
| Konzert | Vermittlung
Konzert | Vermittlung
8+ |
Jugend | Erwachsene | Schule Sekundarstufe
Die ersten funktionierenden Geräte wurden im frühen 19. Jahrhundert konstruiert. Ihre eigentliche, uns noch heute bekannte Gestalt und Funktionsweise bekam sie erst um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Es könnte gut sein, dass die für diese Maschine so typischen Geräusche gar nicht mehr bekannt sind: die Anschlaggeräusche, der Glockenton, der daran gemahnte, dass das Zeilenende nah sei, das Schnarren und Rattern der Schreibwalze, das Klicken des Hebels, mit dem sie zu bewegen war – letztlich ein ganzes Arsenal von perkussiven Geräuschen, das musikalische Qualitäten hat. Der Schlagzeuger Rupert Struber hat gemeinsam mit dem Flötisten Eric Lamb und der Pianistin Nora Skuta diesem hinreißenden Gerät ein ganzes Programm gewidmet, in dem natürlich der Klassiker aller Schreibmaschinen-Kompositionen, Leroy Andersons „The Typewriter“, nicht fehlen darf. Die Schreibmaschine, eine Erfindung des Waffenherstellers Remington, ist auch ein feministisches Thema; die „Tippmamsell“ – adrett gekleidet und in der Haltung einer Klavierspielerin – wurde erst als Bedrohung gesehen, weil das Schreiben und die Arbeit im Verwaltungsraum nun nicht mehr eine männliche Domäne war. Allerdings bemühte „Mann“ sich schnell, die Fähigkeit zur literarischen Produktion den Frauen abzusprechen. Die Tipparbeit wurde zum schlecht bezahlten wenig wertgeschätzten Job der Frauen degradiert. Ein Abstecher des Konzerts führt zu Arnold Schönberg, der (auch) eine Schreibmaschine erfunden hat! 
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